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Zur Geschichte der Freimaurerei

Die Geschichte der Freimaurerei ist als äußerst komplex zu bezeichnen, so dass sich hier nur auf einige wenige Grundzüge beschränkt werden kann. Ein enger Zusammenhang der heutigen Freimaurerei besteht zu den kirchenbauenden Bruderschaften – in erster Linie zu den Steinmetzen - des Mittelalters und vor allem zu deren Verhaltensweisen gegenüber der damaligen Öffentlichkeit. Dieser Zusammenhang besteht aber auch in den Symbolen und rituellen Tätigkeiten, die bei den Freimaurern noch heute als ‚Arbeiten’ bezeichnet werden. 

Etwa um die Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelten sich zuerst in England und später dann in West- und Mitteleuropa Geistesströmungen, die zwar den vorherrschenden Absolutismus wenn schon nicht beseitigen, so doch aber liberalisieren wollten. Diese Zusammenschlüsse aufgeklärt denkender Männer wurden natürlich von der Obrigkeit mit Misstrauen beobachtet. Ein weiterer Gegner erwuchs diesen Bünden (Logen) vor allem in der katholischen Kirche, was wiederum dazu führte, dass vor allem in Spanien und Italien die Freimaurer Ächtungen und sogar Verfolgungen ausgeliefert waren und teilweise noch sind; auf die Verfolgung der Freimaurer im sog. Dritten Reich muss hier nicht besonders eingegangen werden: Totalitarismus und Geistesfreiheit haben sich seit jeher ausgeschlossen. Somit ist auch nicht verwunderlich, dass in den kommunistischen Staaten Freimaurer nicht existieren durften. Diese Verfolgungen, denen sich die Freimaurer ausgesetzt sahen, waren der Grund, warum sie nur im Geheimen arbeiten konnten, und sich somit der Begriff einer Geheimgesellschaft mit all den dazugehörigen Legenden bilden konnte.

 


Freimaurerei und Religion?

Diese Frage beinhaltet möglicherweise einen Widerspruch, der aber nie bestand, sondern unterstellt wurde und teilweise noch unterstellt wird. Vielmehr ist das Gegenteil richtig, was sich schon aus dem Toleranzgebot ergibt, das zum Selbstverständnis eines jeden Freimaurers gehört. So stellen wir auch nicht die Frage, ob und welcher Religionsgemeinschaft ein Freimaurer angehört. Die christlichen Logen verlangen von ihren Mitgliedern aber ein Bekenntnis zur Lehre des Jesus von Nazareth, die wiederum bei den humanitären Logen nur insofern eine Rolle spielt, als dass jeder Freimaurer danach leben und handeln  k a n n . Anzumerken hierzu ist noch, dass beide freimaurerische Vereinigungen von ihren Mitgliedern nicht verlangen, Jesus von Nazareth als den Sohn Gottes anzuerkennen; dies zu glauben bleibt somit jedem einzelnen überlassen.

Während die protestantische Kirche ihren Mitgliedern keinerlei Auflagen hinsichtlich der Mitgliedschaft in einer freimaurerischen Loge macht – es gibt durchaus auch evangelische Geistliche als Freimaurer -  so bedroht die katholische Kirche noch immer ihre Anhänger bei gleichzeitiger Mitgliedschaft in einer Loge mit Exkommunikation. Aber auch hier findet möglicherweise ein gewisses Umdenken statt, zumal die Anzahl katholischer Freimaurer doch erheblich größer sein dürfte als allgemein angenommen.


Netzfund - ein Frimaurerquiz

Auf der Seite des WDR findet sich dieses kleine nette Quiz. Viel Erfolg und neue Erkenntnisse.


Freimaurerei – Philosophie?

Die Freimaurerei ist kein philosophisches System. Ihr Menschenbild ist verbindend, integrierend und ausgleichend angelegt. Allenfalls kann man die Freimaurerei als lebenspraktische Philosophie bezeichnen, denn sie ist keine wissenschaftliche Methode, sondern ein Formungsversuch, ein Selbstgestaltungsversuch, eine Lebenskunst.

Und dadurch dass jeder Mensch individuell verschieden ist, liegt es auf der Hand, dass sich sehr verschiedenartige Denkrichtungen herausgebildet haben, die man als sogenannte Philosophien bezeichnen könnte.

So haben wir auch in der Freimaurerei unterschiedliche Denkansätze, die zu den verschiedenen Formen freimaurerischer Tätigkeit führen.

Zum Schluss möchte ich festhalten, dass es meine Überzeugung ist, dass wir uns, als Freimaurer und Menschen, nicht als etwas Besonderes betrachten dürfen, sondern mit Hilfe unserer Rituale den Weg ins Leben anzutreten haben und uns nicht in einen Elfenbeinturm verkriechen dürfen.


Wie wird man Freimaurer?

2B1ASK1 erklärt es schon am besten. Der einfachste Weg Freimaurer zu werden ist einfach zu fragen. Unter Kontakt kann man uns einfach eine Mail schreiben.

Einer von uns meldet sich dann für ein erstes Gespräch oder Treffen. Hierbei können dann alle Fragen geklärt werden.

Normalerweise besucht jemand der Freimaurer werden will (wird auch Suchender genannt) unsere Loge über einen Zeitraum von mehreren Monaten. In dieser Zeit lernt man die Brüder kennen und umgekehrt. Man hat die Zeit fragen zu stellen, zu diskutieren und um zu schauen ob das ganze menschlich passt. Wenn dann beide Seiten sich sicher sind kommt es zur Aufnahme.

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